Saison 10/11 | lauthals

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Verkehrte Welt: Bayer 04 – Borussia Mönchengladbach 3:6

Freuen wir uns: Dieses Jahr gibt es keine endlose Serie von Spielen ohne Niederlage, an deren Ende wir die Schande über uns ergehen lassen müssen, trotz allem nicht mehr als den vierten Platz erreicht zu haben. Ihr merkt schon, mein Glas ist meistens halbvoll.

Ich bin mit einem guten Gefühl ins Stadion gegangen. Wie könnte es auch anders sein? Nie kann man drei Punkte fester einplanen als gegen Gladbach. 4:0 war mein Tipp. Kann auch 5:0 ausgehen. Vielleicht wirds auch nur ein 2:0. Aber ne Null steht hinten am Ende definitiv. So viel zur Theorie, das Ende ist bekannt.

In den ersten Minuten lief es auch ganz gut, obgleich eine gewisse Lässigkeit zu Erkennen war. Konnte ich der Mannschaft gar nicht übel nehmen, der Gegner war schließlich Gladbach. Irgendwann wird das erste Tor schon fallen. Das einzige, was mich richtig genervt hat war dieser Herrmann im rechten Mittelfeld. Vielleicht war das, was mich genervt hat aber auch unsere linke Defensiv-Seite. Ansichtssache. Fakt ist: Ein ums andere mal gelang es Herrmann mit einem steilen Pass, meist auf Idrissou, unsere Abwehr zu entblößen. Häufig musste Sami Hyypiä dort aushelfen, da Kadlec sich bereits in der Offensive düpieren ließ. Leider Gottes konnte man in diesen Szenen gestern schon erkennen, dass Hyypiä keine 25 mehr ist. Meistens war er einen Schritt zu spät wodurch regelmäßig der Strafraum brannte.

Letzten Endes war es jener Herrmann, der nach einem Weltklasse-Patzer von Arturo Vidal zur Stelle war und das 1:0 für die Gäste markierte.

“Passiert”, dachte ich mir, ein blindes Huhn findet schließlich auch mal ein Korn. Der Ausgleich konnte nur eine Frage der Zeit sein. Diese Prognose war die einzige, die mir am gestrigen Abend zuverlässig gelang. Nach Castros Flanke aus dem Halbfeld macht Derdiyok das, was er am besten kann: Humorlos einköpfen.

Dass der Bayer-Express nun warmlaufen würde, war allerdings ein Fehlschluss.

Bayer spielte gestern quasi ohne Innenverteidigung. Ein zusätzliches Problem war, dass man sich nicht sicher sein konnte, ob mit Friedrich und Vida noch eine echte Innenverteidigung auf der Bank saß. Ob es so war, werden wir nie herausfinden – Hyypiä und Reinartz durften mussten bis zum Ende durchspielen. Wenn dann noch der Torwart patzt (der ansonsten sehr gute Szenen hatte) ist das eine ganz unglückliche Konstellation. Das 1:2 fiel nach einem flachen Fernschuss, den Adler nicht festhalten konnte und dadurch Brouwers Tür und Tor öffnete.

Es ergibt keinen Sinn, den restlichen Spielverlauf im Detail zu erklären. Man nehme das bisherige Resultat und multipliziere es mit Drei, da kann man nicht viel falsch machen. Es ist nicht so, dass Bayer sich aufgab. Das war wirklich nie der Fall – auch nach dem 2:6 nicht. Doch die Tore schossen letztendlich meistens die Gladbacher. Dies lässt als einzigen Schluss zu, dass das Training der Gladbacher unter der Woche relativ eintönig aussah: Torschusstraining, Torschusstraining, Torschusstraining. Selten habe ich Bälle so zielstrebig gen Winkel fliegen sehen, wie gestern.

Ebenso bin ich nach einer Niederlage selten so gleichgültig nach Hause gefahren. Ein Sieg war einfach nicht drin. Gladbach hat verdient gewonnen. Bayer hat weder clever, noch gut, noch sicher gespielt. Aber die Mannschaft hat von Anfang bis Ende alles versucht und sich nie aufgegeben, was will ich als Fan mehr? Die Entschlossenheit, mit der Vidal sich nach dem 2:4 (58.Minute) und dem 3:6 (70.) noch den Ball geschnappt hat und Richtung Mittelpunkt gelaufen ist, war schon beeindruckend. Wenn ich das richtig sehe, sah das gestern auch der Großteil des restlichen Blocks so. Vielleicht ist diese Niederlage zu dieser Zeit gar nicht so verkehrt. Ein zweites Mal wird das nicht passieren. Hut ab, Gladbach! Mund abwischen und weitermachen, Leverkusen.

Hier! regiert! der S-V-B!: Borussia Dortmund – Bayer 04 0:2

Selten war die Auswährtsfahrt in eine doch recht nahe Stadt (ich komme aus der Aachener Ecke) so anstrengend. Geschlagene zehn Stunden waren wir letztlich unterwegs, für einen Trip, der planmäßig sechs einhalb Stunden dauern sollte. Spielzeit allerdings inklusive. Schuld daran waren diverse gehäufte Ausfälle der Deutschen Bahn. Gut, dass wir reichlich Zeitpuffer eingeplant hatten.

Aber hey: Es hat sich gelohnt.

Michael Ballack schnupperte seit einer halben Ewigkeit wieder Bundesligaluft. Um ihm den Wechsel so angenehm wie möglich zu gestalten, lief die Werkself ausnahmsweise im Chelsea-Trikot auf. Ich gehe allerdings stark davon aus, dass er schon ziemlich bald gemerkt hat, dass die Mannschaft in der er da spielt, nicht Chelsea sein kann. Dafür wurde vorne zu viel gezaubert und hinten zu sehr gewackelt.

Im Vordergrund standen heute allerdings andere, nicht Michael Ballack. Es ist schwierig einen Spieler des Spiels zu bestimmen, doch was Arturo Vidal, Gonzalo Castro und Renato Augusto vor beiden Treffern gezeigt haben, war schon erste Sahne. Gerade von Gonzo kam im Rest des Spieles nicht viel, doch die Aktion vor dem 1:0 tröstet über vieles hinweg. Vidal und Renato hingegen waren stehts gefährlich, präsent und trickreich. So wird Fußball gespielt. Sagte ich eigentlich bereits, dass es DIE Saison von Renato werden wird?

In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel, doch das war auch nicht nötig. Dortmund spielte optisch überlegen, erarbeitete sich aber kaum zwingende Chancen. Ist natürlich aber auch nicht einfach, wenn der Gegner hinten drin einen blonden, beweglichen Leuchtturm beschäftigt und hinter diesem noch immer ein René Adler in Topform steht.

Würde ich jetzt schreiben, dass der Block 90 Minuten lang vor Heiterkeit tobte, würde mir das hier ja eh wieder keiner abnehmen. Dennoch war es so. Es hat Spaß gemacht. Danke für die 15 Minuten “Bayer Leverkusen .. von 19hundert4″, hoffentlich finde ich davon irgendwann eine Aufnahme im Netz. So stelle ich mir Support vor. Da kann die schwarzgelbe Wand von gegenüber noch so vielzählig sein. Bei einem 2:0 ist es natürlich nicht schwierig, ausgelassen zu sein, aber dadurch macht es ja nicht weniger Spaß.

Als nächstes, das bedeutet Donnerstag, fliegt die Mannschaft in ein Trainingslager in die Ukraine, um drei Tage später gut erholt der anderen Borussia ebenfalls den Hintern zu versohlen. Ich freu mich.

Katsche kanns noch: Bayer 04 – Simferopol 3:0

Seit gestern Abend hat Europa uns endlich wieder. Und dazu, dass das auch noch einige Wochen so bleiben wird, wurde gestern der Grundstein gelegt.

Ein gutes Spiel war es nicht, weder von der einen noch von der anderen Seite – wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, was “gutes Spiel” bei Simferopol bedeutet. Von Leverkusener Seite hat es letztlich gereicht, schlussendlich war der Sieg angesichts fehlender Chancen des Gegners auch in der Höhe nicht unverdient, wenn auch in der Entstehung vielleicht etwas glücklich.

Technisch war das alles teilweise sehr fein anzusehen, insbesondere von Renato Augusto. Leute, ich sach euch: Das wird seine Saison. Mutig, spritzig, überraschend, intelligent. Zugegebenermaßen hat er bzw. sein Glück im Laufe der zweiten Halbzeit etwas nachgelassen, doch die Ansätze, die er schon jetzt wieder zeigt, sind mehr als vielversprechend.

Ungewohnt selbstbewusst agierte auch Daniel Schwaab, der von dem Spielwitz  Renatos Inspiration zu schöpfen scheint. Blinde Flanken aus dem Halbfeld sind mir von gestern nicht in Erinnerung, wohl aber die ein oder andere Situation, in der er sich im Zusammenspiel mit Renato gegen ein oder zwei Gegner durchzusetzen versucht. Die auffälligste Szene von ihm war sicher der Zweikampf an der gegnerischen Torauslinie vor seinem Pass auf Michael Ballack zu dessen ersten Torchance. Nach hinten agierte Schwaab allerdings etwas fahrlässig. Mehr als einmal stand er hinten rechts so weit weg vom Mann, dass man auf den ersten Blick nicht mal erkennen konnte, dass er dafür zuständig gewesen sein könnte. Ein Glück, dass Simferopol seine Konter nie konsequent ausspielte.

Auf der anderen Seite zeigte Katsche, wieso er 2008/2009 bei uns zum Publikumsliebling aufstieg. Hinten sicher und vorne mit Übersicht und Gewalt. Bravo.

Ansonsten fiel positiv auf, dass es Barnetta gut zu tun scheint, dass Sidney Sam auf seiner Position Druck macht, obgleich dieser gestern unauffällig war und zumeist glücklos wirkte. Außerdem hat Michael Ballack offensichtlich nichts verlernt, seit er uns verlassen hat. Hätte sein Linksschuss aus der Ferne den Kasten getroffen, hätte Leverkusen Kopf gestanden. Geht es nur mir so, oder habt ihr auch das Gefühl, dass einfach nichts Schlechtes passieren kann, wenn der Mann am Ball ist? Solche Spieler gibt es ja, in Leverkusen ist mir so einer jedoch lange nicht mehr aufgefallen. Der Letzte war Berbatov. Für einige Monate hatte ich dieses Gefühl auch mal bei Franca. Davor fällt mir nur noch Micha selbst ein. Und nein, Schnix habe ich nicht vergessen. Doch diesen “Zauber” versprühte er nicht. Er hatte andere Qualitäten.

So positiv sich dieser Bericht jetzt auch liest, ich habe hier wirklich nur die Glanzpunkte herausgepickt. Über den nicht genannten negativen Punkten schwebt indes  ein einziger Grund, aus dem diese Punkte resultieren: Phlegma. Man führt nach der ersten Minute 1:0 und geht davon aus, das Spiel von nun an im Vorbeigehen 4 oder 5:0 nach Hause zu bringen. So läuft das natürlich nicht. Aber das wird der Jupp den Jungs schon klarmachen. Fraglich ist lediglich, ob das so einfach ist, ob der deutlichen Ergebnisse, die bislang eingefahren wurden.

Sonntag geht es also zum BVB nach Dortmund. Für mich war das Ordern eines Tickets für dieses Spiel natürlich Pflicht. Für viele anderen scheint das anders auszusehen, demnach gibt es noch einige wenige Tickets für die Gästeblöcke an der Stadionkasse. Ich hoffe doch, dass sich reichlich Kurzentschlossene finden, um den SVB im vermutlich ersten Bundesligaspiel der Saison zu unterstützen. (Update: Das vermutlich kann ich streichen. Der Satz sollte erst anders enden ;-) Ich bin mir hingegen relativ sicher, dass am Sonntag definitiv das erste Bundesligaspiel der neuen Saison von Bayer 04 stattfinden wird.)

Wer hat noch nicht, wer will noch mal: FK Pirmasens – Bayer 04 1:11

Eigentlich wollte ich gar nichts zu diesem Spiel schreiben. Zu den anderen Testspielen habe ich schließlich auch nichts weiter geschrieben. Aber irgendwie ist die Saison gestern ja tatsächlich offiziell gestartet, demnach muss ich das hier natürlich würdigen.

Die Mannschaft, so viel steht fest, hat den Saisonstart zu würdigen gewusst. Das war keine Glanztat, schon gar nicht in der ersten Hälfte. Es war ein Kantersieg gegen einen Fünftligisten, nichts weiter. Und dennoch muss man ein solches Spiel erstmal in solcher Konsequenz spielen.  Ich habe keine Geschichtsbücher zur Hand, aber so weit ich mich entsinne, entstehen solche Ergebnisse auch in der ersten Pokalrunde nicht sehr häufig.

Ich muss zugeben: ich konnte die ersten 35 Minuten nicht sehen, habe es später auch nicht mehr geschafft mir die Zusammenfassung anzugucken und habe auch vom restlichen Spiel nur die Konferenzschaltung gesehen. Angeblich (und an diesen Angaben zweifel ich im Geringsten) standen wir in der ersten halben Stunde häufig recht wacklig hinten drin. Das zeigt allerdings doch nur, dass auch Bayer Leverkusen nur mit Wasser kocht. Das ist natürlich für jeden eine faustdicke Überraschung. Im ersten Saisonspiel, noch dazu gegen einen Gegner, gegen den – bei allem Respekt für den FKP – kein Bundesligaspieler problemlos 100% seines Potenzials abrufen könnte, darf so etwas mal passieren. Vorraussetzung ist natürlich, dass man sich im Laufe des Spieles am Riemen reißt und zeigt, wo der Kapitän der Nationalmannschaft spielt Hammer hängt. Indem die Konferenzschaltung quasi in eine Liveübertragung von FK Pirmasens gegen Bayer 04 verwandelt wurde, wurde dies auch bravourös bewerkstelligt.

Wenn man diesem Spiel wirklich unbedingt eine Bewertung geben möchte, darf diese nur positiv ausfallen. In erster Linie würde es mich freuen, dass insbesondere die drei Stürmer gezeigt haben, dass sie wissen, wo die Kiste steht und dass Renato Augusto seine Spielfreude nicht verloren hat. Und eins steht fest: Wir haben unsere Chancen schon schlechter genutzt.

Ich möchte diesen Artikel weder als Schönrederei noch als Euphoriebremse verstanden wissen. Dieser Artikel hat lediglich den Anspruch die gleiche Wichtigkeit und Aussagekraft zu besitzen wie das Testspiel von gestern: Gar keine.

Die Bilanz der Bundesligasaison 2010/2011 in Zahlen

Verlasst euch auf mein Gefühl:

  • Tore/Vorlagen von Patrick Helmes: 24/2
  • Tore/Vorlagen von Stefan Kießling: 14/8
  • Tore/Vorlagen von Eren Derdiyok: 6/3
  • Einsätze von Nicolai Jørgensen: 8
  • Einsätze/Scorerpunkte von Burak Kaplan: 4/4
  • Gelbe/Gelb-Rote/Rote Karten von Arturo Vidal: 22/1/0
  • Marktwertanstieg von Sidney Sam: 3.500.000 €
  • Einsätze von Beginn an von Hanno Balitsch: 1
  • Kopfballtore von Michael Ballack: 3
  • Erarbeitete Elfmeter von Renato Augusto: 2
  • Fragwürdige Gerüchte um Anfragen aus England für Tranquillo Barnetta: 4
  • Einsätze von Simon Rolfes: 22
  • Häufigkeit, mit der Gonzalo Castro beim kicker in der Elf des Tages auftaucht: 7
  • Einsätze/Verursachte Elfmeter von Domagoij Vida: 7/2
  • Einsätze von Manuel Friedrich mit Kapitänsbinde: 8
  • Spieltag an dem Sami Hyypiä sein erstes Bundesligator 2010/2011 erzielt: 34
  • Ernstzunehmende Gerüchte für Stefan Reinartz: 4
  • Gegentore gegen René Adler: 34
http://transfermarkt.de/de/sidney-sam/profil/spieler_39102.html

Das BayArena Magazin zur neuen Saison

BayArena Magazin zur Saison 2010/11Letzte Woche ist es angekommen und während meines Urlaubs in den vergangenen sechs Tagen konnte ich es durchblättern: Unser Propagandablättchen zur neuen Saison. Wie immer ist es aufregend dick, bis zum Rand gefüllt mit viel Un- und ein bisschen Kaum-Information sowie Statistiken, die man auf gefühlt jeder vierten Webseite, die sich mit Fußball befasst, finden kann. Wirklich schön hingegen, und das fällt mir wirklich erst jetzt beim Tippen dieser wirren Zeilen auf, ist die Übersicht aller aktuellen und ehemaligen Bundesligaspieler vom Bayer (Ich weiß gar nicht mehr, ob es das zur letzten Saison auch schon gab). Das ist immerhin schon mal ein Grund, das Heft nicht wegzuschmeißen.

Und sonst… hach ja… man lässt sich als Fan des SVB ja gerne mal fallen in die Leichtigkeit der Illusion, dass Bayer 04 in allen Belangen der geilste… nein, falsch, bei uns – also der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH – heißt es meistens “der professionellste” oder, ach, was weiß ich, halt der irgendwie beste Fußballverein der Welt ist. Oder nein, das ist immer noch nicht ganz richtig. Natürlich nicht in allen Belangen. Sportlich zum Beispiel. Da ist nämlich Platz Eins für die Bayern reserviert. Also in der Bundesliga. Aus der EL winken hingegen Man City und Liverpool und so. Dafür haben wir aber die schönsten Trikots, das hübscheste Stadion, den spektakulärsten Transfer und benötigen für einen Support, der sich anhört “als wären 10.000 Fans hinter dir” (Zitat von Paffi) die wenigsten Fans. Und die beste Fan-Kampagne haben wir auch gestartet. Also die Werkself-Geschichte. Ich frage mich gerade, wie es sich für mich anfühlt, wenn so offen und ehrlich gesagt wird, dass eine Kampagne eine Kampagne ist. Natürlich weiß ich, dass es so ist, aber dennoch wird das kleine Stück Romantik, an das man im Zusammenhang mit dem neuen “Eure-’Ihr-werdet-nie-deutscher-Meister-Gesänge’-sind-uns-scheißegal”-Image geglaubt hat, in der Luft zerrissen. Oder nicht?

Es ist nur ein Saison-Heft, ausdrücklich ohne überparteiliche Ansprüche, worüber rege ich mich also auf? Wenigstens habe ich jetzt endlich mal ein Mannschaftsfoto in einer brauchbaren Auflösung (man vergleiche hier), auf dem man die Spieler also auch mal erkennen kann.

Ach Saison, ey. Fang doch bitte einfach endlich an.

Im Schatten Ballacks

Wenn zur Zeit über Bayer 04 Leverkusen berichtet wird, steht meistens die Personalie Michael Ballack im Zentrum des Interesses. Auch hier im Blog. Dies geschieht auch nicht ganz zu Unrecht, wenn man bedenkt, dass ein Charakter wie Ballack uns in der letzten Saison zum Sprung in die Champions League gefehlt haben mag. Doch in der Vorbereitung auf die neue Saison ist noch viel mehr passiert. Wie formulierte es einst ein großer Mann?

Die Breite an der Spitze ist dichter geworden.

Aber sowas von. Richten wir nun also einen Blick auf die weiteren Neuzugänge. Wagen wir eine Prognose in Hinsicht auf ihre Einsatzzeiten und ihr Leistungsvermögen. Für Prognosen zur gesamten Mannschaft, inklusive möglicher Startaufstellungen, möchte ich hingegen auf Stefans Taktik-Grafik und Jens’ detaillierte Kaderplanung verweisen.

Der Verliehene: Marcel Risse (1.FC Nürnberg)

Vor knapp 20 Monaten schaffte Marcel Risse den Sprung aus der U19 von Bayer 04 ins Profigeschäft, wurde jedoch sogleich in die zweite Liga zum 1.FC Nürnberg verliehen. Dort spielte er sich in der Rückrunde immer näher an die erste Elf heran, blieb meist aber lediglich Einwechselspieler Nummer Eins. Doch wie auch der Club aufstieg, so stieg auch Marcel Risse innerhalb des Teams auf. In der vergangenen Bundesliga-Saison kam er auf 20 Spiele (zehn davon von Beginn an) und ordentliche sechs Assists (alle innerhalb einer Zeitspanne von zehn Spieltagen). Nürnberg hätte ihn (wie auch Jens Hegeler (wie auch Stefan Reinartz (ach ja, wie auch Peter Hermann)) gerne gehalten. Jupp Heynckes sieht in ihm allerdings eine brauchbare Alternative für die vermeintlichen Stammkräfte Tranquillo Barnetta und Renato Augusto. Dafür muss er sich allerdings ersteinmal an Sidney Sam und Burak Kaplan vorbeikämpfen. Insbesondere von Sidney Sam verspreche ich mir allerdings deutlich mehr. Mehr dazu weiter unten. Zwischen Kaplan und Risse könnte indes ein Kampf der Eigengewächse um Platz Nummer Vier auf den Außenbahnen entstehen – respektive um Platz Nummer Zwei der Außenbahnalternativen. Kaplan, von dem Jupp Heynckes in der kommenden Saison mehr Robustheit erwartet, genießt vermutlich noch einen kleinen Bonus durch seine überragende Effektivität in der vergangenen Spielzeit.

In den bisherigen Testspielen lieferte Risse eine ordentliche Leistung ab. Drei Mal stand er in der Startelf, drei Mal wurde er eingewechselt, drei Treffer hat er zu verbuchen, zuletzt gestern Abend gegen St. Gallen.

Der Wackelkandidat: Domagoj Vida (NK Osijek)

Mit 2,4 Millionen € ist Domagoj Vida der teuerste Transfer, den Bayer 04 in dieser Sommerpause gestemmt hat – sollte nicht noch etwas völlig Unerwartetes passieren. Nominell spielt Vida in der Innenverteidigung, wird angesichts der Konkurrenz in Kombination mit erwähnter Ablösesumme jedoch mit Sicherheit auch als Alternative für die Außenverteidigung geplant sein. Die Vorbereitung deutet dies mit vier Spielen auf der rechten Außenposition auch an. Dem gegenüber stehen zwei Spiele, in denen Vida in der Inneverteidung auflief.

Zur Zeit sieht es allerdings so aus, als hätte er sich noch nicht an das Leistungsniveau angepasst. Bislang trat Vida häufig durch unnötige Fouls in Erscheinung, die offenbar aus fehlender Fittness und der daraus entstehenden, oft zitierten halben Sekunde, die einem zu einem sauberen Tackling häufig fehlt, resultierten. Zudem spricht Vida bislang kein Deutsch und nur wenig englisch. Einer glücklichen Fügung des Schicksals ist es allerdings zu verdanken, dass Zvonko Komes erstens Konditionstrainer ist und zweitens Kroate. Meine Prognose: Das wird schon noch.

Der Vizemeister: Thanos Petsos (U19)

Petsos ist 19 Jahre alt und stößt von der U19 in den Profi Kader. Er war einer der Leistungsträger, die Bayer Leverkusen den zweiten Platz in der A-Jungend-Meisterschaft einbrachten. Nachdem er auch in der letzten Saison schon im Regionalligateam zu überzeugen wusste, durfte Petsos auch in der der vergangenen Bundesliga-Saison gegen Hannover 96 sein können für gut zehn Minuten unter Beweis stellen. Meist spielt Petsos im defensiven Mittelfeld, kann allerdings auch in der Innenverteididung und auf den Außen eingesetzt werden. Innerhalb der ersten Mannschaft ist er vermutlich als Ergänzungsspieler in der Verteidigung eingeplant,  da wir im defensiven Mittelfeld eine Überpopulation vorfinden. Gegen Hassia Bingen bestritt er sein bislang einziges Testspiel für die Werkself – in der Innenverteidigung.

Der für seine defensive Ausrichtung durchaus torgefährliche Thanos Petsos (Neun Tore in 28 Spielen der A-Jugend in der letzten Saison) wird sich vermutlich erst einmal hinten anstellen müssen. Potenzial ist dennoch deutlich erkennbar.

Der Hoffnungsträger: Sidney Sam (Hamburger SV)

Offiziell wechselt Sidney Sam vom HSV an die Dhünn, zuletzt aktiv war er allerdings für den 1.FC Kaiserslautern in der zweiten Liga. Vom Kicker wurde er zuletzt deutlich zum besten offensiven Spieler der Rückrunde auf der Außenbahn gewählt, acht Tore und vier Vorlagen in diesem Zeitraum (zehn Tore und sieben Vorlagen insgesamt) unterstreichen diese Wahl. Die Unbekümmertheit, mit der er dort zuweilen auftrat, hat auch mich beeindruckt. So sehr, dass ich relativ viel von ihm erwarte. Ich erwarte einen offenen Konkurrenzkampf mit Tranquillo Barnetta. Interessant wird dieses Duell dadurch, dass sich beide Spielertypen sehr stark unterscheiden. Während Barnetta mittlerweile auf Einsatz und Kampfgeist setzt, setzt Sidney Sam zunehmend auf Spielfreude und Risikobereitschaft. Wenn Sidney Sam, der außerhalb des Platzes durch seine ruhige und lässige Art die Sympathien auf seine Seite zieht, es schafft, sich einen Stammplatz zu erkämpfen, dann, so sage ich vorraus, haben wir einen neuen Publikumsliebling.

In der Vorbereitung stand er bislang vier Mal in der Startaufstellung, drei Mal wurde er eingewechselt, einmal traf er bisher ins Schwarze.

Schon in der Saison 08/09 zeigte Sidney Sam mit fünf Scorer-Punkten in den letzten vier Spielen sein Können. Gegen Augsburg schoss er ein Tor, welches für das Tor der Woche nominiert war. Nicht, dass ich meinen würde, Youtube-Schnipsel könnten die Klasse eines Spielers repräsentieren, aber dennoch: So eigensinnig jenes Tor auch war, so wunderschön war es auch, so sehr macht es Lust auf mehr.

Der Rückkehrer: Hanno Balitsch (Hannover 96)

Er hat es vorgemacht, Ballack nahm sich diese Geschichte nur als Vorbild. Zwischen 2002 und 2005 spielte er bereits 1,5 Jahre für den SVB. Nun kehrt er zurück und wird genau wissen, dass er in erster Linie als erfahrener Ersatzmann eingeplant ist. Ob ihm das reichen wird, weiß ich nicht. Und ob es dabei bleiben wird, möchte ich auch nicht prognostizieren. Der Wille und die Führungsqualität, die sich Hanno Balitsch, gerade in den letzten Jahren bei Hannover, zweifellos angeeignet hat, imponieren mir. Er könnte die Überraschung der Saison werden, mit der niemand gerechnet hat – hat er doch die vermeintlich talentierteren Spieler Ballack, Rolfes, Vidal, vielleicht Reinarzt, noch vielleichter Castro vor sich. Auch Bender klopft an. Ich rechne nicht mit dieser Überraschung, doch es soll mir keiner nachsagen können, ich hätte es nicht gerochen, wenn es doch passieren sollte. Am liebsten würde ich Balitsch mit dem nach Aachen abgewanderten Thomas Zdebel vergleichen, allerdings werde ich mir das verkneifen, da ersterer mit seinen gerade einmal 29 Jahren (meint man gar nicht, was?) durchaus noch eine gewisse Perspektive hat. Man darf also gespannt sein.

Auch Balitsch kam bisher in jedem der sieben Vorbereitungsspiele zum Zug -  drei mal in der Startaufstellung.

Der Unbekannte: Nicolai Jørgensen (Akademisk BK)

Zu guter Letzt: Ein Zauberer-Duett, namentlich bekannt als Rudolf und Wolfgang, ein Zauberhut, getarnt als Scoutingabteilung und ein weißer Hase mit blondem Kurzhaarschnitt. Der weiße Hase, das ist Nicolai Jørgensen. Kennt ihr nicht? Wenn man Jupp Heynckes glauben kann, wird sich das ziemlich schnell ändern. 19 Jahre ist er alt und wechselt aus der zweiten dänischen Liga für stattliche 800.000 € nach Leverkusen. In der 1.Division (nicht irritieren lassen, die erste Liga Dänemarks ist die Superligaen) erzielte er in 23 Spielen sieben Tore und legte den Ball vier Mal zum Torerfolg auf. Was das bedeutet weiß ich nicht. Was ich weiß ist, dass er in fünf Testspieleinsätzen (jeweils von Beginn an) fünf Mal getroffen hat. Da vier dieser Treffer gegen die Zillertaler Auswahl fielen (und auch Wacker Insbruck keine Übermannschaft ist), kann ich allerdings auch das nicht weiter bewerten. Dennoch scheint er ein Mann zu sein, der über eine gesunde Portion Selbstvertrauen verfügt und durchaus auch aus der zweiten Reihe zum Torerfolg kommen kann. Ich gehe davon aus, dass Jørgensen in der kommenden Spielzeit Stürmer Nummer Vier sein wird. Allerdings vertraue ich auch den Worten Heynckes’, der ihm durchaus eine beachtliche Einsatzzeit vorraussagt.

Zur Zeit laboriert Jørgensen an einem Außenbandriss, den er sich gegen Altach nach einem Foul zugezogen hat.

¹der Vollständigkeit halber sei hiermit erwähnt: Der Spieler Zvonko Pamic vom HNK Rijeka hat ebenfalls bei uns unterschrieben, wird jedoch mit sofortiger Wirkung an den SC Freiburg verliehen. Ebenso kehrte Jens Hegeler von Augsburg zurück zu Bayer 04, reiste jedoch sofort nach Nürnberg weiter.

Ach ja…

Seit heute gestern gibts doch das n

eue Mannschaftsfoto. Darf natürlich auch hier nicht fehlen.


Ein Klick lässt einen Vergrößerungszauber wirken

Erstellt mit dem auf Basis des allseits bekannten SP-Studios.

Update: Die Werbebande sieht so leer aus. Ich verlose demnach Werbefläche an jeden, der, sagen wir mal, drei (natürlich noch nicht zuvor erkannte)  Personen erkennt. ;-)

Update 2: Ich wollte ja eigentlich keine Auflösung hier drunter schreiben, aber in den Kommentaren stehen die meisten Namen ja inzwischen ohnehin, also liste ich hier mal wenigstens die erkannten Figuren(bzw. die, die sich automatisch erschlossen haben und die, die ich leichtsinniger Weise selbst aufgelöst habe) auf:

Erste Reihe (von oben, v.l.n.r.): ? , Renato Augusto, ? , Tranquillo Barnetta

Zweite Reihe (v.l.n.r.): Arturo Vidal, Sami Hyypiä, Manuel Friedrich, Marcel Risse, ? , Hanno Balitsch, Michael Ballack

Dritte Reihe (v.l.n.r.): Jupp Heynckes, Wolfgang Holzhäuser, Lars Bender, ? , Simon Rolfes, Eren Derdiyok, Nicolai Jörgensen, Burak Kaplan, Michal Kadlec, Daniel Schwaab, Rudi Völler

Vierte Reihe (v.l.n.r.): Sidney Sam, Domagoj Vida, ? , Tomasz Bobel, Fabian Giefer, Rene Adler, Benedikt Fernandez, ? Patrick Helmes

Fehlen also noch sechs.

Willkommen zu Hause

Ballack13TrikotEs ist wohl perfekt: Die 13 ist wieder dort, wo sie hingehört. Auch wenn es wohl letzte Details zu klären gibt, wird Michael Ballack in den nächsten zwei bis drei Tagen einen Vertrag bei Bayer 04 unterschreiben und somit bis 2012 das Kreuz auf der Brust tragen.

Wie kurzzeitig hier zu lesen war, haben auch die Aktionen der Fans einen Ausschlag für Michas Entscheidung gegeben. Mittlerweile ist die Seite allerdings wieder verschwunden und es ist nur ein Foto Ballacks dort zu sehen. Offenbar hat ein übereifriger Redakteur den Artikel zu schnell online gestellt. ;-) (EDIT: Der Text ist wieder da.)

Doch ich bin mir relativ sicher, dass die Sache in trockenen Tüchern ist. Wenn jetzt noch was passiert, ist da Hexerei im Spiel.

Zum ersten Mal überhaupt findet am kommenden Montag das Auftakttraining zur nächsten Saison in der BayArena statt.  Nicht nur der Ort, auch die Uhrzeit ist ungewöhnlich. Diese Information, die schon seit wenigen Tagen bekannt ist, nährte die Gerüchte, die in der Bayer04-Fangemeinde kursierten, dass der Wechsel noch bis zum Wochenende vollzogen werden würde. Schließlich wäre ein Auftakttraining abends in der BayArena, bei dem auch die weiteren Neuzugänge vorgestellt werden, die perfekte Bühne für Michael Ballack um sich zum ersten Mal wieder im Trikot der Werkself zu zeigen. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass es tatsächlich so kommen wird.

Junge, Junge. Michael Ballack entscheidet sich gegen 3-4 Millionen Jahresgehalt, das er angeblich beim VfL Wolfsburg mehr verdient hätte. Es ist irrelevant, dass Ballack ohnehin schon ausgesorgt hat. Das muss man trotzdem erst mal schaffen. Danke Micha. Und danke Rudi Völler.

Leute, ich ich lass die Korken knallen.

Wenn ich jemand anderes wär’ – Teil 2: Bayer 04 Leverkusen

Also wenn ich Bayer Leverkusen wäre… dann würde ich mir feste auf die Schulter klopfen, angesichts der stabilen Situation, die sich mittlerweile nach dem Konsolidierungskurs ergeben hat. Natürlich, ich würde mir denken, die Jahre ohne internationalen Wettbewerb hätten nicht sein müssen. Vielleicht würde ich hier und da mit mir hadern, ob der ein oder andere risikoreiche Transfer womöglich doch die entscheidenden Punkte zu den Zusatzmillionen garantiert hätte. Ganz sicher wäre ich nicht mit all meinen Entscheidungen zufrieden.

Aber wenn ich mir ansehen würde, was unterm Strich dabei herausgekommen ist, dann wäre ich stolz auf mich. Aus einem Team, dem seit 2002 nach und nach die Stars ausgingen, einem Team, das im ersten Jahr nach dem Triple-Vize gar gegen den Abstieg kämpfte, wurde inzwischen mit Instinkt und Klugheit eine junge, durch deutsche Spieler geprägte und durch ausländische Spieler punktuell verstärkte Mannschaft geformt. Eine Mannschaft, die die Vorteile ihrer Jugend mitbringt und mittlerweile dennoch nicht mehr unerfahren ist. Eine Mannschaft, die den Eindruck erweckt, charakterlich so gefestigt zu sein, dass sie – zumindest im Großen und Ganzen – noch einige Jahre zusammen spielen und Titel gewinnen möchte.

Und wenn ich, der gesunde Verein Bayer 04 Leverkusen, jetzt feststellen würde, dass einer der verlorenen Söhne – oder halt: nicht bloß einer, nein, der verlorene Sohn – von 2002 wieder auf dem Markt ist und nicht abgeneigt zu sein scheint aus dem großen London zurück ins kleine Leverkusen zu wandern, dann würde ich meine Chance wittern. Dann würde ich mir Gedanken machen. Ich würde mir überlegen, ob ich die Zeiten der konservativen Finanzplanungen nicht wenigstens für ein Momentchen vergessen soll. Ich müsste mich natürlich fragen, wie das anspruchsvolle Gehalt eines Michael Ballack gestämmt werden könnte. Ich würde natürlich erkennen, dass meine Chancen auf die Champions League Qualifikation im nächsten Jahr signifikant steigen würden. Doch auf so einer schwammigen Theorie würde ich mich natürlich nicht einlassen. Aber im Hinterkopf, würde ich sie schon behalten. Ich wüsste natürlich auch, dass einige Einnahmen durch Trikotverkäufe zu erzielen wären. Jedoch  sind auch “einige Einnahmen” leider immer noch ein Witz, wenn man zehn Millionen Euro Gehalt für zwei Jahre gegenüberstellt.

Aber ich würde weiterüberlegen und hoffentlich schließlich verstehen, das der Wert eines Ballacks sich gar nicht unbedingt in ihm selbst manifestiert, sondern stattdessen in jener jungen, erfolgshungrigen Mannschaft, die ich die letzten Jahre aufgebaut habe. Soll heißen: Selbst, wenn ich durch die Leistungen des Michael Ballacks keine neuen Millionen erspielen würde, ist es sehr realistisch, dass ein Spieler wie er – der deutschen Sprache mächtig; im internationalen Geschäft eine große Nummer; ein Leader, wie er im Buche steht; das Symbol der Aufstiegsmöglichkeiten, die einen in Leverkusen erwarten – meine jungen Spieler (gerade im Mittelfeld und im Angriff, worauf ein Sami Hyypiä wenig bis keinen Einfluss nehmen kann) mitreißt und dadurch ihre Leistungsfähigkeit und somit auch ihren Marktwert in solchem Maße steigert, dass sich die Ausgaben für ihn auch finanziell rechtfertigen. Ich würde hoffentlich erkennen, was die Fans schon lange wissen: Dass Ballack für Leverkusen mehr wäre, als bloß eine weitere Verstärkung im Mittelfeld.

Wenn ich Bayer Leverkusen wäre, dann würden mir diese Gedanken zumindest mal so durch den Kopf gehen. Glaube ich.

Edit, 13:52 Uhr: Ach, ehe ich es vergesse, ein Klick hierhin kann natürlich nicht schaden.

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